Highadventure

Donnersberg Wandermarathon 2017

Letztes Jahr Anfang Mai beteiligte ich mich das erste Mal am Wandermarathon. Damals bin ich die 21 km-Strecke gelaufen. Dieses Jahr habe ich mir vorgenommen, mich zu steigern und die 30 km-Strecke anzugehen. Habe dazu schon Monate vorher an den Sonntagen Wanderungen von 8 - 14 km auf dem Donnersberg unternommen. Ein Wochenende zuvor legte ich zusammen mit meiner Hündin Daisy 20 km zurück und am Montag, den 1. Mai nochmals 10 km zusammen mit meiner Frau und Geschäftspartnern.

Am Sonntag, den 7. Mai war es dann soweit. Zwischen 8:00 und 9:00 Uhr war die Anmeldezeit für die 30 und 42 km-Strecke. Habe mit kurz nach acht Uhr angemeldet und startete zusammen mit einem Bekannten, Peter und der Wanderführerin Beate vom PWV kurz nach halb Neun.

Blick auf den Donnersberg

Da jeder sein eigens Tempo lief und ich öfters mal anhalten musste wegen meiner Hündin Daisy haben mich die beiden recht schnell abgehängt.

Wir gingen zunächst Richtung Keltendorf und PWV Hütte Steinbach und folgten dem "Weißen Dreieck" bis zum Hahnweiler Hof, Ferienwohnung Toonstra, rechts ab und weiter dem "Weißen Dreieck" folgend. An der Eremitenklause vorbei bis zum Besucherbergwerk "Weiße Grube".

Hier an der "Weiße Grube Imsbach", welche gleichzeitig die 2. Stempelstation (die 1. Stempelstation ist die Anmeldestelle) ist, haben wir Peter und Beate wiedergetroffen. Während Daisy und ich gerade eintrafen, liefen die Beiden auch schon wieder weiter.

Feldweg zum Wald

Auf der Kupferberghütte, der 3. Stempelstelle, haben wir eine kurze Rast eingelegt, Daisy bekam ihr Hundefutter und ich aß einen Apfel. Von der Kupferberghütte haben wir einen grandiosen Ausblick.

Die 4. Stempelstelle ist am Falkensteiner Hof, dort nahm ich noch einen Apfel zur Stärkung mit, den ich während dem Laufen aß.

Vom Falkensteiner Hof aus gingen wir den Weg ein Stück zurück bis zur kleinen Brücke, stiegen die Treppe hinab und gingen nach Links, der Markierung "Pfälzer Höhenweg" folgend bis zur Blockhütte Marienthal (Rast- und Stempelstelle 5).

Von der Blockhütte Marienthal wanderten wir weiter in Richtung Marienthal, gingen die nächste Abzweigung nach rechts, auf einer Asphaltstraße am Waldrand entlang, dann nach links dem roten Balken folgend bis hinauf zum Königsstuhl. Dieser Anstieg hatte es in sich, von 351 auf 682 m. Unterwegs traf ich noch einen Bekannten, den Andy von Falkenstein, mit dem ich schon einmal eine zünftige Wanderung am Donnersberg unternommen hatte. Am Königsstuhl traf ich auf eine Gruppe von Erwin Schottler, wir begrüßten uns kurz und Daisy und ich liefen weiter zur Keltenhütte, der 6. Rast- und Stempelstelle.

Dort angekommen trafen wir wieder auf Peter und Beate, die dort Rast machten.

Adlerbogen Donnersberg

Nach einer kurzen Rast gingen wir weiter Richtung Ludwigsturm und folgten wieder der Markierung "Pfälzer Höhenweg" Richtung Hirtenfels und Moltkefels (Adlerbogen) bis zum Kloster Gethsemani. Am Kloster wollte mein Hund Daisy wie gewohnt links abbiegen, als Beate und ich uns jedoch nach rechts Richtung Steinbach wanden, blieb Daisy einfach stehen. Beate meinte, Daisy wolle wohl heim. Mein Hund hatte anscheinend genug, auch ich wäre lieber nach Hause gegangen, aber ich wollte ja unbedingt am Ziel ankommen und eine neue Urkunde haben. Vom Kloster folgten wir dem "Blauen W", bis wir erneut auf die Markierung "Pfälzer Höhenweg" trafen und dieser folgten.

Kurz vor Steinbach sind wir sodann an einer Kreuzung angekommen und wussten nicht so recht weiter, sollten wir weiter der blau-weißen Markierung "Pfälzer Höhenweg" folgen und gerade aus über die Kreuzung gehen oder sollten wir wie in der Beschreibung steht, der blau-gelben Markierung "Pfälzer Höhenweg" folgen und links abbiegen. Wir entschieden uns für links und dies war dann auch die falsche Entscheidung, wie sich bald herausstellte (später erfuhren wir, irgendein Idiot hatte eine Markierung entfernt).

Nachdem wir querfeldein über eine Wiese liefen, einen rutschigen Weg abstiegen, Daisy über Brenneseln und Dornenranken hob, hatten wir die PWV Hütte Steinbach fast erreicht. Wir mussten nur noch eine steile Asphaltstraße hinaufsteigen, über die wir schon am Anfang unserer Tour hinauf- und an der Keltenhütte vorbeiliefen. Nun kehrten wir dorthin zurück und ließen uns den letzten Stempel und die Urkunde geben.

Auf der Hütte saßen wir noch beim Weizenbier mit einigen Freunden und Wanderkameraden zusammen. Ich stärkte mich mit Rindfleisch, Meerrettich und gekochten Kartoffeln, welches sehr lecker war. Leider hatte die Hütte unter diesem Pächter den letzten Tag offen, wer dann diese Hütte übernimmt, konnte ich noch nicht in Erfahrung bringen.